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BWALYA Biographie

Bwalya Chimfwembes Stimme ist so exotisch wie ihre Herkunft. Sie
wurde in einem Missionskrankenhaus in Monze, einer kleinen Stadt im
Herzen der Südprovinz von Sambia in Afrika geboren und hat aus
diesen bescheidenen Umständen den Sprung auf die Weltbühne
geschafft.
Aufgewachsen in einer elfköpfigen Familie als Tochter eines
Polizisten brachte Bwalya ihre Stimme in der Kupfergürtelstadt
Mufulira zum ersten Mal zur Geltung. Wo auch immer sie gesungen hat,
im Klassenzimmer, in der Aula der Schule oder mit Nachbarskindern
unter einer Straßenlaterne oder einem Mangobaum, ihre Stimme hat
sich immer über die von allen anderen erhoben.
Obwohl sie eigentlich Tierärztin werden wollte, hat sich ihre Liebe
zum Gesang als so stark erwiesen, dass sie sich dazu entschloss, das
Singen zu ihrem Beruf zu machen.
Während ihrer Jugend hat sie eine Reihe von sambischen Künstlern und
Jazzgrößen wie Sara Vaughan gehört und hat sich sowohl von diesen
als auch von den goldenen Stimmen Afrikas Salif Keita, Rochereau
Tabu Ley, Mbilia Bel und der Salsa-Königin Celia Cruz inspirieren
lassen. Das Lied „Ne Mulanda“, welches auf ihrem ersten Album Seka
Seka erschienen ist, hat sie einem der großen Stimmen Sambias, dem
inzwischen verstorbenen Chisala Kalusha Jr. gewidmet, vor dem sie
immer noch großen Respekt hat.
Bwalya hat Sambia 1990 verlassen und ist nach Deutschland gekommen,
wo sie die ersten Jahre Shows für Radio RPR gemacht und
Benefizkonzerte für SOS Kinderdörfer gegeben hat. Während dieser
Zeit hat sie Deutsch gelernt und angefangen, deutschen Kindern
Gesangs- und Tanzunterricht gegeben. Sie ist in verschiedenen
deutschen Fernsehsendungen aufgetreten, wie zum Beispiel „Immer
wieder Sonntags“ im ARD, im „ZDF Fernsehgarten“ und in mehreren
Sendungen des WDR. Sie hat auch für Papst Benedikt XVI, sowie für
die deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder und Angela Merkel in
Berlin gesungen und ist mehrmals vor den Bundespräsidenten Johannes
Rau und Horst Köhler im Schloss Bellevue aufgetreten.
Die in Sambia geborene Sängerin hat zusammen mit Shirley Bassey in
Berlin anlässlich des Rosenballs des Bertelsmann-Verlags auf der
Bühne gestanden, mit Jennifer Rush in der Fischmarkthalle in
Hamburg, mit Manu Dibango und Shakira beim UNESCO-Ball in Neuss, mit
den Weather Girls für den Fernsehsender ZDF und mit George McRae
(Rock your baby) auf der Zugspitze.
Da Bwalya gern reist, tourt sie seit mehr als sieben Jahren mit
ihrer eigenen Band oder verschiedenen Orchestern und Big Bands durch
Deutschland und ist dabei als besonderer Stargast in der Köln-Arena
für den Fernsehsender WDR 3 und mehrmals beim „Ball des Sports“ in
Frankfurt aufgetreten.
Bwalya hat ein Herz für Kinder. Außer für SOS Kinderdörfer hat sie
auch Benefizkonzerte für Waisen in Burkina Faso und in Togo gegeben.
Auf ihrer Debut-CD Te Ke La verschmilzt Bwalya afrikanische
Traditionen mit modernem Jazz und bringt mit den Songs auf dieser CD
ihre schönsten Erinnerungen an ihre Kindheit in Mazabuka und die
Zeit, die sie in ihrem Heimatdorf Kasama in der Nordprovinz von
Sambia verbracht hat, zum Ausdruck.
In ihrem Album “Seka Seka” stellt Bwalya mit einer faszinierenden
Mischung von Songs ihr außerordentliches Talent als Songwriter unter
Beweis. Man muss - und dies kommt auch in der wörtlichen Übersetzung
des Titellieds zum Ausdruck - lächeln, wenn man Bwalyas vom Jazz
beeinflusste Musik hört und sie einem damit alle Knochen im Körper
zum Schwingen bringt.
Man ist versucht, diese Musik “Afrika-Beat” zu nennen; das ist sie
aber nicht. Man will sie vielleicht als „European Jazz“ bezeichnen,
aber das trifft es auch nicht. Man möchte vielleicht „American Soul“
dazu sagen, aber das stimmt ebensowenig. Bwalyas Musik ist
einzigartig. Sie gehört ihr, und nur ihr. Was für eine wunderschöne
Verschmelzung der Kulturen!
Deutsche Übersetzung von
Andreas Mickler
Ashfield, Australien
BWALYA biography
Bwalya Chimfwembe’s voice is as exotic as her background. Born at
the mission hospital in Monze, a small town in the heart of the
Southern Province of Zambia in Africa, Bwalya has risen from humble
roots to the world stage.
Coming from a family of eleven raised by her policeman father and
her home-making mother, Bwalya tested her voice in the Copperbelt
town of Mufulira. Whether singing in the classroom or in the drama
club or even under a streetlight or Mango tree with neighbouring
children, Bwalya’s voice soared above all.
Although she wanted to become a vet, Bwalya’s desire and love for
singing was too strong to ignore and easily became her career.
She was first inspired by one of Zambia’s great voices, the late
Chisala Kalusha Jr., for whom she has special respect. She has
dedicated the song “Ne Mulanda,” which appears on her first album
Seka Seka to him.
She also grew up listening to various Zambian artistes and jazz
greats such as Sara Vaughan. She further drew inspiration from the
golden voices of Africa Salif Keita, Rochereau Tabu Ley, Mbilia Bel
and the Queen of Salsa Celia Cruz.
Bwalya left Zambia in 1990 for Germany, spending the first years
doing shows for Radio RPR 1 and charity shows for SOS children
villages. During this time, she took time to learn German and
started teaching German children to sing and dance. She has appeared
on various German TV senders like ARD ‘Immer wieder Sonntags’, ZDF
on ZDF Fernsehe Garten, WDR 3 on various programmes. She has also
sang for Pope Benedict XVI, the current German Chancellor Angela
Merkel, the former German Chancellor Gerhard Schröder and had
appeared twice before the then President of the Federal Republic of
Germany Johannes Rau at Schloß Bellevue at his garden party and his
successor Horst Köhler.
The Zambian-born singer has shared the stage with Shirley Bassey in
Berlin at the Rosen Ball (Bertelmann), Jennifer Rush at the Fisch
Markt Halle in Hamburg, Manu Dibango and Shakira at the UNESCO Ball
in Neuss, Weather Girls for the TV sender ZDF and George McRae (Rock
your baby) in Munich. She appeared as a special guest on Tabu Ley’s
Show in Köln Mülheim when he toured Germany in 2005.
Always eager to travel, Bwalya has been touring Germany for more
than seven years with her own band, various orchestra’s and big
bands, appearing special guest star in the Köln arena for the TV
sender WDR 3 and several times at the famous Sport Ball in
Frankfurt.
Bwalya’s heart has a tender spot for children. Apart from the SOS
children Villages, she has also done charity shows for orphans in
Burkina Faso and Togo.
On her debut CD TeKeLa, Bwalya blends African roots with modern jazz
and her songs celebrate the joys of both worlds. The songs on the CD
are an eclectic recollection of her childhood in Mazabuka and time
spent in home village of Kasama in the Northern Province of Zambia.
Her album, Seka Seka, shows the limitless talents that Bwalya
possesses as she showcases her writing abilities with a tantalizing
mixture of songs. As the literally translation of the cover song
says, you have to smile when you listen to Bwalya’s jazz-influenced
music vibrate within your bones.
You may want to call it Africa beat but it’s not. You may want to
call it European jive but it’s not. You want may want to call it
American jazz but it’s not. Bwalya’s music is unique. It’s hers and
hers only. And what beautiful blend of cultures!
Maidstone Mulenga
Entertainment Editor
Democrat and Chronicle, Rochester, New York. |